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Grußwort des Vorsitzenden Wolfgang Finsterbusch

Liebe Mitglieder unserer VMNE,

in wenigen Tagen beginnt ein neues Jahrzehnt.

Dieses wird wesentlich geprägt sein durch gesamtgesellschaftliche Anstrengungen zur Verringerung des menschengemachten Ausstoßes von Treibhausgasen. In diesen Tagen hat die deutsche Politik eine Lösung vorgeschlagen, die vorsieht, den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid nicht zu besteuern, sondern zu kommerzialisieren. Das bedeutet, dass die Freisetzung von einer Tonne dieses Gases in die Luft, der Verursacher zu bezahlen hat. Der ursprünglich vorgesehene Preis von 10,00 € für eine Tonne ist durch im Wesentlichen grüne Politik auf 25,00 €/ t aktuell in der politischen Entscheidung. Diese Preisbildung soll gelten für die Freisetzung von Kohlendioxid durch den Straßenverkehr und bei Gebäuden und verteuert den Preis von fossilen Treibstoffen um etwa 8 Cent je Liter. Diese Verteuerung soll gemildert werden durch eine Erhöhung der Pendlerpauschale, so dass die Lenkungswirkung im Wesentlichen die Konsumenten trifft, die keine berufliche Veranlassung der Nutzung ihres Fahrzeuges haben. Die über den Preis gesteuerte Verteuerung des Individualverkehrs muss man durchaus kritisch sehen und trifft wahrscheinlich überwiegend Rentner und Leute, deren Einkommen nicht steuerpflichtig ist. Deren individuelle Mobilität soll gelenkt werden auf die Angebote des ÖVPN bzw. sich aus Kostengründen verringern. 

Die wichtigen Quellen menschlich veranlassten Ausstoßes des Treibhausgases Kohlendioxid, nämlich die Landwirtschaft, der Luftverkehr, der Güterschiffsverkehr und der Wärmebedarf menschlichen und tierischen Lebens, stehen gleichermaßen im Focus der politischen Anstrengungen, allerdings mit eingeschränkter Wahrnehmung seitens der Bevölkerung. Gleichwohl muss man erkennen, dass der Einsatz fossiler Energieträger zur Wärmegewinnung, zur Herstellung von Produkten, zum Antrieb für Transporte etc., diese nunmehr verteuert. Diese Verteuerung trifft im Wesentlichen den Konsumenten direkt, so dass auch die mieterseitige Kostenentwicklung eine erweiterte Betrachtung erfordert. Es ist damit zu rechnen, dass die Betriebskosten Heizung sich als erste nach oben entwickeln werden. Der Herstellung von Wärme aus nichtfossilen Brenn- bzw. Betriebsstoffen und den weiteren Maßnahmen zur Verringerung des Wärmebedarfs der Wohnungen hat man sich besonders zu widmen.

Meine Freude über die erfolgreiche Tätigkeit unserer Vereinigung für unsere etwa 4000 Mitgliederhaushalte in der Region, getragen durch alle Ehrenämtler vor Ort, im Vorstand, der Geschäftsstelle, den Rechtsberatern und weiteren Helfern der VMNE, bringe ich gern zum Ausdruck. Es ist uns gelungen in allen Feldern unserer Tätigkeit für unsere Mitglieder zielführend tätig zu sein. Dafür meinen herzlichen Dank!

Das Jahr 2020 bringt nicht nur veränderte und neue Herausforderungen, sondern auch personelle Veränderungen im Vorstand und der Geschäftsführung. Etwa Mitte des Jahres führen wir eine Mitgliederwahlversammlung durch.

Nur einige der derzeitigen Vorstände werden erneut kandidieren. Langjährig tätige Vorstandsmitglieder beenden die Mitarbeit vor allem aus Altersgründen. Auch wird die Geschäftsstelle sich personell verändern. Der Geschäftsführer unserer Vereinigung, Herr Dr. Blunert, wird die Geschäftsführung an einen kompetenten Nachfolger übergeben. 

In diesem Zusammenhang erlaube ich mir, an Sie, die Mitglieder unserer Vereinigung, heranzutreten mit der Bitte zu prüfen, ehrenamtlich im Vorstand oder im Verein mitarbeiten zu wollen. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit Herrn Dr. Blunert oder einem Vorstandsmitglied auf.

Ich sage herzlichen Dank allen Mitgliedern der VMNE und allen mit uns verbundenen Damen und Herren.Zugleich wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen besinnliche, erholsame Weihnachtstage undfür das Jahr 2020 alles Gute, Ihr

Wolfgang Finsterbusch